Die Allianz engagiert sich auch für nachhaltige Entwicklung
Die nachhaltige Entwicklung ist ein Thema, das der Allianz-Gruppe am Herzen liegt. Auch in Belgien achtet die Allianz sehr auf diese wichtige Frage für das Management von Risiken in unserer Gesellschaft, sowohl ihren Kunden und Maklern als auch ihren Mitarbeitern gegenüber.
Grüne Produkte für unsere Kunden
Als Versicherer, der sich seiner Rolle in der Gesellschaft im Allgemeinen bewusst ist, entwickelt die Allianz Versicherungen oder passt bestehende Produkte und Dienstleistungen an, damit sie besser den Erwartungen von Kunden und Maklern entsprechen. In diesem Zusammenhang sind neue Produkte entstanden, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielen. Zugleich wurden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmter anderer Produkte überarbeitet. Sie enthalten jetzt Klauseln, die mit nachhaltiger Entwicklung zusammenhängen.
Um nur einige von ihnen zu nennen:
- Der Strukturfonds "Safe & Green" ist Teil unseres Lebensversicherungsangebots und kam im Juni 2008 auf dem Markt
- Bei den Nichtlebensversicherungen wurde ein "Green Bonus" bei der Autoversicherung "Car Plan" eingeführt. Er hat zur Folge, dass Fahrzeuge, die weniger CO2 ausstoßen, niedrigere Tarife zahlen. Bei den Versicherungen Homeplan, Biz Plan und Biz Solution wurde eine Grunddeckung für Sonnenkollektoren in die Glasversicherung aufgenommen, zum Beispiel für durch Frost beschädigte Kollektoren
Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Unternehmen
Eine Arbeitsgruppe hat zur Aufgabe, die nachhaltige Entwicklung zu fördern und vor allem darauf zu achten, dass die Allianz alles in ihrer Macht Stehende tut, damit sie in Belgien die Verpflichtung des Gesamtkonzerns erfüllt, nämlich die CO2-Emissionen pro Konzernmitarbeiter gegenüber den Werten von 2006 bis 2012 um 25 % zu senken. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe werden von einer Gruppe als „Green Coaches“ bezeichneter Freiwilliger unterstützt. Sie sensibilisieren ihre direkten Kollegen zu Verhaltensweisen, die zur Senkung unserer CO2-Emissionen beitragen können.
Hier ein Ausschnitt aus der Liste der von der Allianz Belgium angeregten Initiativen:
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Ursachensuche
Eine allgemeine Untersuchung der Ursachen von CO2-Emissionen hat gestattet, schnell die wichtigsten Aktionspunkte zu erkennen und ihre Auswirkungen zu vermindern. Heizung, Stromverbrauch und Dienstreisen sind für mehr als 95 % der CO2-Emissionen unseres Unternehmens verantwortlich. Parallel dazu hat ein Ideenwettbewerb ein Rekordergebnis von 316 Ideen in eineinhalb Monaten gebracht. Über 40 % von ihnen wurden von der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Entwicklung" in Betracht gezogen und die meisten werden bis Ende 2009 umgesetzt.
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Einsparungen bei der Heizung
Die Optimierung der Heizzeiten und mehrere punktuelle Maßnahmen zur Regelung der Thermostaten haben uns gestattet, hier Einsparungen zu erzielen. Außerdem wurde ab dem 15. September 2008 jeden Freitag ein "Pullovertag" als Pilotprojekt eingeführt. Die Temperatur in unseren Büros (Sitze in Brüssel, Antwerpen und Ternat) wurde leicht gesenkt und die kälteempfindlichsten Mitarbeiter wurden aufgefordert, einen dünnen Pullover anzuziehen. Dieser Versuch kam bei den Mitarbeitern sehr gut an und er wird in Zukunft wiederholt – natürlich nicht bei sehr großer Kälte.
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Verminderung des Stromverbrauchs
Im dritten Quartal 2008 wurde ein Vertrag für „grünen“ Strom verhandelt, der im April 2009 in Kraft trat. Dieser Vertrag deckt unseren Bedarf zu 100 % ohne Mehrkosten. Unter anderem haben bereits mehrere Initiativen gestattet, unsere Mitarbeiter zu sensibilisieren und somit den Stromverbrauch beträchtlich zu senken. Hier ein kleiner Überblick über einige der Projekte:
- Aufkleber mit der Aufschrift "J’éteins" ("Ich schalte das Licht aus") wurden in jedem Büro angebracht, um die Mitarbeiter zu erinnern, beim Verlassen des Raums das Licht zu löschen
- Verminderung der Beleuchtung in bestimmten Räumen (Aufzugshalle usw.)
- Computerbildschirme werden nach zehn Minuten Inaktivität automatisch in den Energiesparmodus versetz
- Die Mitarbeiter sind aufgefordert, Computerbildschirme möglichst vollständig abzuschalten (kein Stromverbrauch), wenn sie nicht benötigt werden, zum Beispiel mittags. Sämtliche Bürocomputer werden nachts und an Wochenenden automatisch abgeschaltet
- Anpassung der Temperatur in Computerräumen und Besprechungszimmern in Brüssel
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Optimierung von Dienstreisen
Die Zusammensetzung des Fahrzeugparks der Gesellschaft wurde unter dem Gesichtspunkt größerer Umweltfreundlichkeit überarbeitet. Zugleich wurde beschlossen, ab 2009 in einem ersten Schritt die Außendienstmitarbeiter in einer umweltfreundlichen Fahrweise zu schulen. Wir erwarten, unseren Kraftstoffverbrauch – und damit den CO2-Ausstoß – mit diesen beiden Maßnahmen um etwa 30 % zu senken. Außerdem werden Mitarbeitern, die Fahrgemeinschaften bilden, die Parkgebühren erlassen.
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Förderung der Nutzung öffentlicher oder alternativer Verkehrsmittel
Um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern, sind alle Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos. Für dienstliche Fahrten im Raum Brüssel stehen Mitarbeitern, die sie beantragen, kostenlose Fahrscheine der STIB (öffentlicher Nahverkehrsbetrieb von Brüssel) zur Verfügung.
Seit Mai 2008 beteiligt sich die Allianz Belgien an einer Aktion namens „Friday Bikeday“ zur Förderung der Fahrradnutzung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Seitdem sind 50 Mitarbeiter insgesamt mehr als 31.000 km mit dem Rad gefahren, was einer CO2-Einsparung von 5,64 Tonnen entspricht.
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Verringerung des Verbrauchs an Papier und Wasser, Verminderung von Abfällen...
Um die Auswirkung auf die Umwelt zu vermindern, verwendet die Allianz Belgium nur Papier, das zumindest teilweise aus Recyclingmaterial besteht. Das ganze Jahr über finden Sensibilisierungskampagnen statt, um die Menge an bedrucktem Papier zu vermindern. Beispiele:
- Die Anzahl der Drucker wurde vermindert. Stattdessen wurden Multifunktionsgeräte (mit integriertem Scanner) aufgestellt
- In die Fußnote unter E-Mails wurde folgender Satz aufgenommen: "Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese Nachricht ausdrucken!"
- Bestimmte Allgemeine Geschäftsbedingungen werden nicht mehr gedruckt, sondern nur noch im Internet zur Verfügung gestellt. Was den Wasserverbrauch betrifft, wurde der Durchfluss der Wasserhähne von Handwaschbecken vermindert. Zur Abfallvermeidung wurden schließlich Sensibilisierungsnachrichten über das Intranet verbreitet. Außerdem wurden in Getränkeräumen und Cafeterias Abfallbehälter aufgestellt, die eine Mülltrennung zulassen
